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Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln konnten im vergangenen Jahr gerade einmal 12 Prozent der High-Tech-Gründungen in Deutschland auf Fremdkapital zurückgreifen. Banken und Venture Capital Gesellschaften scheuen oftmals das Risiko, Gründern in sehr frühen Phasen das dringend benötigte Kapital zur Verfügung zu stellen. Über alternative Finanzierungsmöglichkeiten informierte die Veranstaltung „Finanzierungsformen für innovative Gründungen“ am 23. Juni 2009 im Technologiezentrum Mannheim. Im Fokus standen dabei das Konzept der sog. „Business Angels“ und der Aufbau eines Business Angels Netzwerks Rhein-Neckar. „Unternehmensengel“ sind vermögende Privatpersonen, die jungen Unternehmen Kapital und unternehmerisches Know-how zur Verfügung stellen und wichtige Kontakte zu Geschäftspartner herstellen. Nach Schätzungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung gibt es derzeit deutschlandweit zwischen 2.700 und 3.400 aktive Business Angels, die zusammen über ein Beteiligungskapital für Erstinvestitionen von mindestens 200 Mio. Euro verfügen.
Susanne López, KfW Bankengruppe, stellte in ihrem Vortrag den ERP-Startfonds vor. Dieser mobilisiert Beteiligungskapital für innovative Technologieunternehmen unter der Voraussetzung, dass ein Leadinvestor sich ebenfalls beteiligt. Peter Beyer berichtete in seinem Impulsvortrag „Was macht ein Business Angel?“ darüber, welche Motive Business Angels haben und worauf Gründer bei der Auswahl eines Business Angels achten sollten. Best Practice Beispiele ergänzten seine Ausführungen. Im abschließenden Forum konnten offene Fragen an die Referenten gestellt und Erfahrungen ausgetauscht werden.
Die Veranstaltung wurde von der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH in enger Kooperation mit dem MAFINEX Gründerverbund Entrepreneur Rhein-Neckar e.V., der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected (bwcon) und der KfW Bankengruppe veranstaltet und richtete sich an Gründer, Multiplikatoren und potenzielle Business Angels.
Den Flyer zur Veranstaltung
"Finanzierungsformen für Innovative Gründungen" finden Sie hier.