Im Rahmen eines Festakts wurde am 24. November 2009 der MRN-Innovationspreis 2009 an Dr. Nicole Kikillus verliehen. Rund 200 Gäste waren der Einladung in den Gustav-Mahler-Saal des Mannheimer Congress Centrums Rosengarten gefolgt, um die Preisträgerin zu ehren.

| | Der mit 25.000 Euro dotierte MRN-Innovationspreis ging an die 30-jährige Ingenieurin vom Institut für Biomedizinische Technik der Universität Karlsruhe. Sie erhielt die Auszeichnung im Rahmen des Festakts aus den Händen von Stifter Dr. h. c. Manfred Lautenschläger. Überglücklich bedankte sie sich bei der Jury und der Stiftung. Der MRN-Innovationspreis sei für sie eine große persönliche Auszeichnung, aber auch ein maßgeblicher wirtschaftlicher Impuls für die praktische Nutzung der Innovation. |
Die Forscherin überzeugte die Jury mit ihrer neuartigen kardiologischen Diagnose-Methode „evidensa“. Diese ermöglicht die zuverlässige und frühzeitige Identifizierung von Vorhofflimmern, das als Ursache für jeden fünften Schlaganfall gilt. „Das Innovationsprodukt von Dr. Kikillus verspricht eine breite Wirkung für die Gesundheit der Menschen. Insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels kommt ihrem effizienten Verfahren eine besondere Relevanz für den Alltag zu – in der MRN, national und international“, fasste Manfred Lautenschläger, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung MRN, in seiner Laudatio zusammen. | | 
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| | Erstmals verlieh die Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar zwei Sonderpreise in Höhe von je 5.000 Euro an zwei Innovationen, die sich ebenfalls durch ein hohes Marktpotential und eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auszeichnen. Der erste Sonderpreis ging an das Team Prof. Dr. Thomas Hügle und Dipl.-Ing Ralf Weigel von der Demetrion AG aus dem südhessischen Bürstadt. |
Den zweiten Sonderpreis erhielt Dr. Matthias Schlipf, der in Kooperation mit der Weinheimer Firma Q-DAS GmbH & Co. KG ein mathematisches Berechnungsverfahren, das den Fertigungsprozess für hochpräzise Industrieprodukte verbessert, entwickelt hat.
Die Gäste der Preisverleihung wurden begrüßt von Dr. Harald Schwager, Vorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) und Vorstandsmitglied der BASF SE. Dr. Harald Schwager hob besonders die Bedeutung von Innovationsstärke als Antrieb für die gemeinschaftliche Regionalentwicklung hervor. Er ermutigte dazu, die regionale Innovationskultur zwischen Wissenschaft und Industrie gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten weiter zu stärken. Dr. h. c. Manfred Lautenschläger, Vorsitzender Stiftungsrat Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender MLP AG stellte in seiner Begrüßung die Rolle des MRN-Innovationspreises dar, mit der Auszeichnung von Innovationen nachhaltig die Zukunftsfähigkeit zu sichern.
Als Gastredner schilderte Dr. Markus Schill, der Geschäftsführer der Mannheimer VRmagic GmbH den erfolgreichen Werdegang seines Unternehmens, seit er 2001 zusammen mit seinem Partner Dr. Clemens Wagner den ersten MRN-Innovationspreis zuerkannt bekam. Seinerzeit siegte das Team mit dem Projekt „EyeSi“, einem Simulator für intraokulare Operationen. Heute ist VRmagic führender Anbieter von Virtual-Reality-Simulatoren für die Ausbildung in der Augenheilkunde.
Musikalisch wurde die festliche Preisverleihung umrahmt von Ok-Hi Lee und Professor Rudolf Meister von der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Die Kleinplastik des MRN-Innovationspreises wurde vom Weinheimer Künstler Heinrich Weiner gestaltet. Durch den Abend moderierte Ingolf Baur, Physiker, Wissenschaftler und Journalist 3Sat, SWR, Deutsche Welle. | | 
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