
| | Die Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar versteht sich als Impulsgeber für Innovationen in der Metropolregion Rhein-Neckar. Mit dem MRN-Innovationspreis leistet sie einen Beitrag, der die Exzellenz der Forschung und Wissenschaft in der Metropolregion Rhein-Neckar und der TechnologieRegion Karlsruhe hervorhebt und herausragende Forschungsleistungen belohnt. Die Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar schreibt den MRN-Innovationspreis alle zwei Jahre aus. Er soll weitere Innovationen anstoßen, Innovatoren Impulse geben und den Blick auf die Forschungsleistungen lenken, die in unserer Region erbracht werden. Der Preis wird von Dr. h.c. Manfred Lautenschläger, dem Vorsitzenden des Stiftungsrats, gestiftet und ist mit 25.000 Euro dotiert. Erstmals werden dieses Jahr zusätzlich zwei Sonderpreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro verliehen. |
Alles Wissenswerte zum MRN-Innovationspreis der Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar finden Sie hier:
Die Ausschreibung
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Der MRN-Innovationspreis wird für Projekte verliehen, die sich klar vom gegenwärtigen Stand der Forschung und Technik abgrenzen. Die Innovation soll eine im Sinne einer am Markt bereits eingeführten oder zu erwartenden Neuerung durch Anwendung neuer Techniken oder Verfahren an der Schwelle zur Markteinführung darstellen. Besondere Beachtung finden zum einen der Grad der Umsetzungsfähigkeit bzw. der Marktreife, zum anderen die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Hiervon sollen positive Wirkungen für die Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion Rhein-Neckar ausgehen.
Bewerbungen können in folgenden fünf Bereichen eingereicht werden:
- Biotechnologie und Medizintechnik
- Informations- und Kommunikationstechnik
- Umwelt- und Energietechnik
- Materialien und Werkstoffe
- Life Sciences und Gesundheit
Bewerben konnten sich ausschließlich natürliche Personen, deren Arbeitsort, an dem die Leistung erbracht wird, in der Metropolregion Rhein-Neckar oder in der Kooperationsregion Technologieregion Karlsruhe liegt. Ebenso konnten Dritte, d. h. Hochschulen und Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen außerhalb der Hochschulen, Partner des Technologietransfers in der Wirtschaft sowie wissenschaftlich-technische Fachgesellschaften, Bewerber für den Preis formlos vorschlagen. Die Stiftung lud den vorgeschlagenen Bewerber dann ein, am Bewerbungsverfahren teilzunehmen.
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Die Jury
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Die Mitglieder der Jury sind:
Dr. rer. nat. Stefan Marcinowski, Mitglied des Vorstands der BASF SE Ludwigshafen
Prof. Dr. Eberhard Umbach, Vorsitzender des Vorstands des Forschungszentrums Karlsruhe
Prof. Dr.-Ing. Prof. E.h. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. mult. Engelbert Westkämper, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung Stuttgart
Die Jury ist in ihrer Entscheidung frei und unabhängig.
Die Jury wird von Fachjuroren, d. h. von Experten aus Wissenschaft und Forschung aus den jeweiligen Bereichen, bei ihrer Auswahl unterstützt.
Die Preisträger 2009
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Der mit 25.000 Euro dotierte Hauptpreis ging an:
Die beiden mit je 5.000 Euro dotierten Sonderpreise gingen an:
Insgesamt gingen 33 Bewerbungen für den MRN-Innovationspreis 2009 ein.
Auf die einzelnen Bereiche entfielen:
- Biotechnologie und Medizintechnik: 11 Bewerbungen
- Informations- und Kommunikationstechnik: 6 Bewerbungen
- Umwelt- und Energietechnik: 5 Bewerbungen
- Materialien und Werkstoffe: 3 Bewerbungen
- Life Sciences und Gesundheit: 8 Bewerbungen
Die Preisverleihung
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Im Rahmen eines Festakts wurde am 24. November 2009 der MRN-Innovationspreis 2009 an Dr. Nicole Kikillus verliehen. Rund 200 Gäste waren der Einladung in den Gustav-Mahler-Saal des Mannheimer Congress Centrums Rosengarten gefolgt, um die Preisträgerin zu ehren.

| | Der mit 25.000 Euro dotierte MRN-Innovationspreis ging an die 30-jährige Ingenieurin vom Institut für Biomedizinische Technik der Universität Karlsruhe. Sie erhielt die Auszeichnung im Rahmen des Festakts aus den Händen von Stifter Dr. h. c. Manfred Lautenschläger. Überglücklich bedankte sie sich bei der Jury und der Stiftung. Der MRN-Innovationspreis sei für sie eine große persönliche Auszeichnung, aber auch ein maßgeblicher wirtschaftlicher Impuls für die praktische Nutzung der Innovation. |
Die Forscherin überzeugte die Jury mit ihrer neuartigen kardiologischen Diagnose-Methode „evidensa“. Diese ermöglicht die zuverlässige und frühzeitige Identifizierung von Vorhofflimmern, das als Ursache für jeden fünften Schlaganfall gilt. „Das Innovationsprodukt von Dr. Kikillus verspricht eine breite Wirkung für die Gesundheit der Menschen. Insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels kommt ihrem effizienten Verfahren eine besondere Relevanz für den Alltag zu – in der MRN, national und international“, fasste Manfred Lautenschläger, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung MRN, in seiner Laudatio zusammen. | | 
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| | Erstmals verlieh die Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar zwei Sonderpreise in Höhe von je 5.000 Euro an zwei Innovationen, die sich ebenfalls durch ein hohes Marktpotential und eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auszeichnen. Der erste Sonderpreis ging an das Team Prof. Dr. Thomas Hügle und Dipl.-Ing Ralf Weigel von der Demetrion AG aus dem südhessischen Bürstadt. |
Den zweiten Sonderpreis erhielt Dr. Matthias Schlipf, der in Kooperation mit der Weinheimer Firma Q-DAS GmbH & Co. KG ein mathematisches Berechnungsverfahren, das den Fertigungsprozess für hochpräzise Industrieprodukte verbessert, entwickelt hat.
Die Gäste der Preisverleihung wurden begrüßt von Dr. Harald Schwager, Vorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) und Vorstandsmitglied der BASF SE. Dr. Harald Schwager hob besonders die Bedeutung von Innovationsstärke als Antrieb für die gemeinschaftliche Regionalentwicklung hervor. Er ermutigte dazu, die regionale Innovationskultur zwischen Wissenschaft und Industrie gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten weiter zu stärken. Dr. h. c. Manfred Lautenschläger, Vorsitzender Stiftungsrat Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender MLP AG stellte in seiner Begrüßung die Rolle des MRN-Innovationspreises dar, mit der Auszeichnung von Innovationen nachhaltig die Zukunftsfähigkeit zu sichern.
Als Gastredner schilderte Dr. Markus Schill, der Geschäftsführer der Mannheimer VRmagic GmbH den erfolgreichen Werdegang seines Unternehmens, seit er 2001 zusammen mit seinem Partner Dr. Clemens Wagner den ersten MRN-Innovationspreis zuerkannt bekam. Seinerzeit siegte das Team mit dem Projekt „EyeSi“, einem Simulator für intraokulare Operationen. Heute ist VRmagic führender Anbieter von Virtual-Reality-Simulatoren für die Ausbildung in der Augenheilkunde.
Musikalisch wurde die festliche Preisverleihung umrahmt von Ok-Hi Lee und Professor Rudolf Meister von der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Die Kleinplastik des MRN-Innovationspreises wurde vom Weinheimer Künstler Heinrich Weiner gestaltet. Durch den Abend moderierte Ingolf Baur, Physiker, Wissenschaftler und Journalist 3Sat, SWR, Deutsche Welle. | | 
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Bisherige Preisträger
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Preisträger 2001
Dr. Markus A. Schill und Dr. Clemens Wagner mit dem Projekt EyeSi, einem Simulator für intraokulare Operationen
Preisträger 2004
Forschergruppe um Dr. Rainer Malaka vom European Media Lab in Heidelberg mit dem Projekt "Maschinelles Bildverstehen und multimediales Informationssystem zur Stadtgeschichte"
Preisträger 2006
Dr. Richard Leiner und Rüdiger Wolff für die Entwicklung internetbasierter Hochwasserinformationssysteme
Ansprechpartnerin:
Carmen Daramus
Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar
N 7, 5-6
68161 Mannheim
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